Nach dem Kilimandscharo wollte Anna (Mikronährstoffberaterin bei Algorigin) den Mont Blanc besteigen. Sie nahm die 2500 Höhenmeter im Aufstieg in Angriff, die sie Ende August auf den Gipfel des Dachs Europas führten. Hier erzählt sie uns von dieser Besteigung, auf der Algorigin sie begleitet hat!
ALGORIGIN: Warum diese etwas verrückte Herausforderung, den Mont Blanc zu versuchen?
ANNA: Ich gebe zu, die Idee klingt etwas verrückt, und ein solches Abenteuer ist tatsächlich nicht ohne Risiko. Aber seit ich 2011 den Gipfel des Kilimandscharo (5895 m) erklommen habe, ist die Besteigung des Mont Blanc (4810 m) zu einem Traum geworden.
Weil sich vorher keine Gelegenheit ergab, habe ich mir andere Herausforderungen gesucht: meinen ersten Marathon in Toronto (2014), die 90 km Langlauf beim Vasaloppet (2016), die 300 km Radfahren bei der Vätternrundan (2016). Den Mont Blanc hatte ich fast vergessen! Bis ich nach Genf gezogen bin, direkt neben diesen Berg, der mich so fasziniert. Er hat mich während meiner Skiferien und bei meinen Wochenendwanderungen herausgefordert! Da ist die Lust wieder erwacht, und ich habe ernsthaft darüber nachgedacht. Im Mai wurde der Plan konkret, und ich habe die Daten (27. bis 31. August) mit einer Freundin und dem Hochgebirgsführer Stéphane Comte reserviert.
Was mich antreibt, ist herauszufinden, ob ich es schaffe und ob ich über mich hinauswachsen kann – das ist doch die grosse Genugtuung, oder?
Lesen Sie auch: Interview mit Angélina von Activhandi
A: Wie haben Sie sich vorbereitet?
A: Ich hatte gehört, dass man sich auf den Mont Blanc wie auf einen Halbmarathon vorbereiten sollte … Mein Halbmarathon im letzten Jahr sollte also für mich sprechen!
Seit Anfang Jahr bin ich weiterhin zweimal pro Woche laufen gegangen und habe am Wochenende Wanderungen mit Höhenmetern gemacht. Trotz eines vollen Terminkalenders in diesem Frühling und Sommer konnte ich immerhin etwa zehnmal auf den Salève und weitere schöne Wanderungen in der Nähe machen: den Môle, das Plateau des Glières, die Voirons, die Tournette, den Grand Colombier, die Dôle und den Reculet … oft mit zusätzlichen Wasserflaschen im Rucksack als Ballast!
Leider habe ich etwas weniger trainiert, als ich wollte. Ich bin am Tag X gerne gut vorbereitet, aber dieses Mal musste ich mit der Form auskommen, die ich hatte!
Lesen Sie auch: Interview mit Yann Senjaric
A: Wie ist Ihre Woche abgelaufen?
A: Am Montag und Dienstag gewöhnen wir uns auf dem Mer de Glace in Chamonix und von der Punta Helbronner in Italien aus an Steigeisen und Pickel. Traumhafte Tage!
Am Mittwoch beginnt der Aufstieg: Gegen 10.30 Uhr starten wir beim Nid d’Aigle (2372 m) und steigen bis zur Hütte Tête Rousse (3165 m) auf, wo wir übernachten. Wir brechen bei Sonnenschein auf, doch bei der Ankunft erwarten uns Regen und Gewitter. Es ist eindrücklich, das schlechte Wetter von der Hütte aus zu beobachten!
Donnerstag, der Tag X: Nach einer sehr kurzen Nacht brechen wir um 6.15 Uhr mit Stirnlampen auf. Es ist mild und sehr ruhig. Trotzdem steigt die Anspannung, als wir uns dem berüchtigten Goûter-Couloir nähern, das bis zur alten, gleichnamigen Hütte führt. Diese technischen Passagen meistern wir ohne Zwischenfälle. An der Goûter-Hütte leeren wir unsere Rucksäcke so weit wie möglich, um leichter aufzusteigen, denn wir übernachten am selben Abend dort. Gegen 9 Uhr beginnt die letzte Etappe über den Gletscher Richtung Gipfel, langsam, aber sicher, Schritt für Schritt. Wenn einem die ersten Leute begegnen, die den Gipfel bereits geschafft haben, macht das Hoffnung.
A: Wie haben Sie sich oben auf dem Gipfel gefühlt?
A: Als der Bergführer sagt: «Jetzt noch eine Viertelstunde!», überwältigen mich die Gefühle – in diesem Moment wird mir klar, dass wir es schaffen! Es folgt aber noch ein schmaler, sehr steiler Abschnitt, auf dem ich mich nur auf meine Schritte konzentriere und nicht auf die schöne Aussicht!
Die Ankunft auf dem Gipfel ist eine grosse Erleichterung und ein grosser Glücksmoment. Vom «Dach Europas» aus konnte ich das wunderschöne weisse Plateau, Chamonix im Tal und das eindrückliche Massiv mit der Aiguille du Midi bewundern.
Nach 10 Minuten steigen wir wieder zur Goûter-Hütte ab – ein schneller und sehr spielerischer Abstieg, fast wie ein Snow Trail, bei dem wir das Gefühl und das Panorama voll geniessen konnten.
Der Abstieg nach Tête Rousse ist nicht ungefährlich (Steinschlag wegen des starken Windes) und voller Adrenalin. Im Tal kamen wir bei Regen an. Im Radio wurde von allen Gipfelversuchen im Hochgebirge abgeraten. Einen Tag später, und wir hätten den Gipfel nicht erreichen können!
A: Welche Algorigin-Produkte haben Sie beim Aufstieg begleitet?
A: Eine Woche vor der Besteigung ruft mich Tiphaine an: «Anna, ich kann den Mont Blanc nicht machen, ich habe eine Sehnenentzündung.» Etwas geschockt beschliesse ich, ihr trotzdem eine Algenkur vorzuschlagen. Ab ihrer Ankunft in Chamonix empfehle ich ihr täglich 20 ml Spirulina-Elixier und 4 Tabletten AFA Klamath, um ihre Heilung zu beschleunigen.
Vor und während des Aufstiegs habe ich Spirulina Eisen genommen (jeden Morgen 4 Tabletten), um meinem Körper in der Höhe bei der Bildung roter Blutkörperchen zu helfen. In meinem Camelbak habe ich Spirulina-Elixier unter mein Sportgetränk gemischt, um die Regeneration zu beschleunigen, und davon während und nach der Anstrengung getrunken. Für eine bessere Konzentration habe ich in der Woche der Besteigung zudem AFA Klamath (2 Kapseln) genommen. (Man musste sich schliesslich gut konzentrieren, um auf dem letzten Gipfelgrat keinen Fehltritt zu machen!)
Algorigin hat uns sicher geholfen! Der Beweis: Wir haben es beide geschafft!
A: Wie Sophie Lavaud, Algorigin-Botschafterin, die gerade ihren 8. Achttausender bezwungen hat, nachdem sie 2004 mit dem Mont Blanc ins Bergsteigen eingestiegen ist – wollen Sie jetzt noch höher hinaus?
A: Man soll niemals «nie» sagen, aber die höchsten Berge der Welt reizen mich im Moment nicht – dafür bin ich zu ängstlich! Dafür hoffe ich, eines Tages den Kungsleden im Norden Schwedens zu wandern und den Kebnekaise zu besteigen, den höchsten Gipfel des Landes (2100 m). Irgendwann möchte ich auch den berühmten Inkapfad gehen.
MEHR ÜBER ANNA:
– Alter: 33 Jahre
– Nationalität: Schwedin
– Sportarten: Laufen, Langlauf, Ski alpin
– In 3 Worten: neugierig, leidenschaftlich, fleissig
Genf, Oktober 2018

