Wenn von Algen die Rede ist, denken wir oft an den grünen Teppich, der an den Stränden der Küste angespült wird. Doch was hat es mit diesen wenig bekannten Lebewesen wirklich auf sich? Mit dem Fortschritt der Forschungsmethoden entwickelt sich auch die Klassifizierung weiter, und das Wort «Alge» wird immer mehr zu einem Oberbegriff.
Unsere AFA Klamath wird wild im Klamathsee geerntet und Charge für Charge kontrolliert.
Unsere Bio-Chlorella liefert 77 % der täglichen Referenzmenge an aktivem Vitamin B12.
Entdecken Sie unsere Bio-Spirulina: die ganze Mikroalge, reich an Eisen und Proteinen, im Labor getestet.
UM ES RICHTIG ZU VERSTEHEN, BEGINNEN WIR MIT ETWAS BIOLOGIE!
Alle Zellen haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind alle von einer Membran umgeben, die ihr Zytoplasma (das Zellinnere) umschliesst.
Sie verteilen sich auf zahlreiche Reiche. Die wichtigsten, die uns hier interessieren, sind:
- Die Pflanzen
Pflanzenzellen können aus ihrer Umgebung (unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Gase, Licht) sämtliche Stoffe herstellen, die sie zum Überleben brauchen. Diese Fähigkeit verdanken sie dem Chloroplasten, einem nur in diesen Zellen vorkommenden Kompartiment, in dem die Photosynthese stattfindet. Pflanzenzellen sind ausserdem durch eine robuste Zellwand geschützt, die es ihnen ermöglicht, wechselnden klimatischen Bedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) standzuhalten. Sie besitzen einen Zellkern, der ihre Erbinformation (DNA) enthält.
- Die Tiere
Tierische Zellen sind neben ihrer Umgebung auch auf pflanzliche und sogar tierische Zellen weiter oben in der Nahrungskette angewiesen, um die lebensnotwendige Energie zu gewinnen. Sie müssen ernährt werden, damit Stoffwechsel, Wachstum und Teilung ablaufen können. Auch sie besitzen einen Zellkern mit ihrer DNA, haben aber keine Zellwand.
- Die Bakterien
Bakterienzellen hingegen haben keinen Zellkern; ihre DNA liegt frei im Zytoplasma.
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ALGEN – EINE FAMILIE FÜR SICH
Algen sind Organismen, die meist in Feuchtgebieten vorkommen und sich dadurch auszeichnen, dass sie weder Blätter noch Blüten, Samen oder Wurzeln haben. Sie alle besitzen Chlorophyll und leben in der Regel von der Photosynthese. Diese Fähigkeit macht sie zu Pflanzen, einige werden jedoch den Bakterien zugeordnet.
Das gilt für Spirulina, die an der Grenze zwischen den drei grossen Reichen steht. Wie eine Pflanzenzelle nutzt sie die Photosynthese zum Überleben, wie eine tierische Zelle ist sie nicht durch eine robuste Zellwand geschützt, und wie ein Bakterium besitzt sie keinen Zellkern.
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Diese grosse Familie an der Schnittstelle der Reiche gliedert sich in 11 Gruppen, davon 4 Hauptgruppen:
- Die Cyanobakterien, früher Blaualgen genannt.
Sie besitzen keinen Zellkern und haben unsere Atmosphäre mit O2 angereichert. Man geht davon aus, dass sie der Ursprung aller heute bekannten Lebensformen auf der Erde sind. Diese Gruppe umfasst zwei Arten, Aphanizomenon flos-aquae sowie Spirulina platensis, maxima und major – anders gesagt, die AFA Klamath und die Spirulina.
- Die Rotalgen
Zu ihnen gehören 4000 bis 6000 Arten, die im Meer leben.
Porphyra umbilicalis, besser bekannt als Nori-Alge, gehört zu dieser Gruppe.
- Die Grünalgen
Sie sind überwiegend grün gefärbt, doch Dunaliella salina, die besonders reich an Beta-Carotin ist, bildet mit ihrer rosa Farbe eine Ausnahme.
- Die Braunalgen
Sie kommen hauptsächlich im Meer vor und sind in den kalten Regionen der Erde in grossen Mengen verbreitet.
Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Ascophyllum nodosum (Knotentang), Fucus vesiculosus, oft einfach Fucus oder Blasentang genannt, und Laminaria digitata aus der Familie der Kelp-Algen.
Je nach Farbe besiedeln Meeresalgen unterschiedliche Tiefenzonen des Meeresbodens. Von der Oberfläche aus trifft man zuerst auf Grünalgen, dann auf Braunalgen und schliesslich auf Rotalgen.
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MIKROALGEN ODER ALGEN?
Es ist schlicht eine Frage der Grösse … wie zwischen Mikrometern und Metern!!!
Algen können nämlich aus einer einzigen Zelle (zum Beispiel Chlorella pyrenoidosa) oder aus einem Verband von Tausenden Zellen (etwa Laminaria digitata) bestehen. Ihre Grösse reicht daher von wenigen Mikrometern bis zu mehreren Dutzend Metern.
Die Terminologie der Algen entwickelt sich dank der aktuellen Forschung ständig weiter. Die heute verwendeten Begriffe sind in einigen Jahren vielleicht nicht mehr gebräuchlich, doch der Wert dessen, was Algen liefern, bleibt unverändert – und ihr Nährstoffreichtum macht sie zu natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln erster Wahl, ganz gleich, welchen klangvollen Namen die Wissenschaft ihnen geben mag.
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